Profil von ShyHidden DreamsFotosBlogListenMehr ![]() | Hilfe |
Hidden DreamsWer am Tag träumt, wird sich vieler Dinge bewusst, die dem entgehen, der nur nachts träumt. |
|||||
YesterdayAus der Distanz betrachte ich mein eigenes ICH und weiß nicht mehr, wer ich bin...
Ich habe mein Herz verschenkt, was mir erst relativ spät auffiel; und das so ein Herz nicht billig ist ging mir ebenfalls erst spät auf.
Beängstigt durch diesen Gedanken, vielleicht auch aus Verzweifflung und dem Unwillen zur Einsamkeit, betrat ich also gestern ein ungewohntes Territorial - eine Bar. Hoch erhobenen Hauptes zwänge ich mich also an einem Montag Abend durch das Menschengewühl der After- Work- Party mit der sofortigen Erkenntnis, am falschen Ort angelangt zu sein.
Die zweite Erkenntnis, die dann eine Kette diverser synaptischer Verknüpfungen in Bewegung setzte und das Paradoxe zum Vorschein brachte, kam mir, als ich an der Bar anlangte: sollte mir hier eine bekannte Person begegnen, werde ich glatt als Alki durchgehen. Aber in diesem Moment der kompletten Indifferenz war mir diese Tatsache völlig gleich, weshalb ich bei der Dame hinter der Theke ein süffiges Getränk bestellte.
So, und nu?
Nach kurzfristigem Nachsinnen kam die Erkenntnis Nr. 3: ich bin absolut fehl am Platz. Obwohl ich mich derart nach Gesellschaft sehne und gerne neue Kontakte knüpfen würde - ich schaffe es einfach nicht. Mein mangelndes Selbstvertrauen und mein fehlendes Konversationsvermögen halten mich davon ab.
Bin ich vielleicht doch nur gut als Heimchen am Herd?
Bevor ich also weiter dem Trübsal verfalle, fange ich also an, die Menschen um mich herum ein wenig in Augenschein zu nehmen. Ein paar Teenies, knutschend in der Ecke; ein älterer Herr vertieft im Gespräch mit der Bardame; eine Clique junger Mädels, die offensichtlich bereits mehr als einen Feigling intus haben. Genüßlich nippe ich an meinem Gesüff und höre zwei Jungs/ jungen Männern bei einer typischen Wkbg. Diskussion zu:
"Krass, wieso haben eigentlich immer die "Kanacken" die fetten Autos?" bla bla bla... Grinsend stelle ich mir vor, wie ihnen diese Antwort gefallen hätte:
"Liegt wohl daran, das viele Menschen mit außereuropäischer Abstammung Moslems sind. Denen legt der Glaube nahe, sich die Birne nicht mit Alk wegzuballern, wodurch sie einfach ne ganze Menge Kohle sparen und dementsprechend mehr Geld für andere Dinge ausgeben können. Zum Beispiel für fette BMW´s. Schon mal ausgerechnet, wieviel ihr im Jahr für alkoholische Dröhnung ausgibt? Rechnet mal nach, der BMW wäre längst abbezahlt."
Uff. Ich glaube, des lass ich lieber...
Ich sitze also da und denke an meinen Honey. Ich weiß nicht, woran ich bin und obwohl ich mir selbst gegenüber ein Indianerehrenwort gegeben habe, diesbezüglich nicht mehr so sehr nachzudenken, fällt es mir schwer... Wenn man jahrelang beschissen, belogen und betrogen wurde, fällt es nicht so leicht, Vertrauen aufzubauen. Im Moment fühle ich mich etwas desorientiert. Mein Leben gerät immer mehr aus den Fugen. Eigentlich hatte ich nicht vor, wieder sofort Wurzeln zu schlagen. Vorhaben geplatzt! Momentan will ich nur Ihn, ihn, ihn...
"Hey Kleines!" Diese bekannte Stimme reißt mich aus meinen Gedanken. Juhu! Ein bekanntes Gesicht! Nachdem sich mein Gesüff eh dem Ende neigt, beschließe ich, Sly noch zu begleiten - auf eine private Party. Yes! Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Denn - das macht FRAU ja nicht... ;-)
Mein Handy scheppert. SMS vom Honey. Da ist es wieder, dieses Gefühl. Während ich in Gedanken unser letztes Telefongespräch revue passieren lasse, kommt die Schweremut hinzu... kurz verfluche ich mein Leben - um mich dann mit einem Glas Jacky- Cola in die Ecke zu verkrümmeln und die unbekannten Gesichter zu studieren. Aber meine Gedanken landen immer wieder bei Ihm, es ist zum verrückt werden. Leise fluchend beschließe ich dann, meinen Hintern doch lieber heimwerts zu bewegen.
Draußen hat es aufgehört zu stürmen, also schwanke ich durch die Nacht und lasse meinen Tränen freien Lauf... Ja ja, ich bin schon ein großes Mädchen, ich schaff das schon... der nächste, der diesen Satz zu mir sagt, bekommt von mir eine geknallt...
ZuhauseIch fühle mich, als hätte ich kein Zuhause mehr.
Nun sitze ich in vertraut- fremder Umgebung zwischen vertrauten Menschen und frage mich ernsthaft, wo mein Zuhause ist. Mir bleiben nur die Momente mit bestimmten Menschen, die sich anfühlen wie "zuhause", allerdings ohne spezifisch benennbaren Ort. Zuhause als Gefühl mit dabei in der Manteltasche, manchmal irgendwo liegen gelassen... Unglaubliches PalaverIch kann das nicht... mit dem ständig freundlich lächeln und so tun als ob alles OK wäre.
=> Wir sind das, was wir den ganzen Tag über denken.
Und ich denke: wHaT tHe F** iS GoIng On? ShIt LiFe...
Aus dem Kopfwissen ist ein Herzwissen geworden...
Mein mentales Bild hat sich im Laufe der letzten Woche manifestiert. Nun bin ich der festen Überzeugung, dass die Idee, die ich emotional aufgeladen hab, nun auch tatsächlich wahr ist... mein Herz hält es für Wahr - doch mein Verstand startet den verzweiffelten Versuch, es zu leugnen...
Die geistigen Vorgänge spiegeln sich in körperlichen Reaktionen wieder.... Konzentration? Fehlanzeige!
=> Can you live a bit longer by worring about it?
Nö, also...
HONEY
Grundlegende GedankenIn diesen hektischen Zeiten ist es schwierig, sich die Zeit zu nehmen um sich grundlegenden Fragen zu stellen. Wieso?Wieso passiert mir das immer wieder?
Obwohl ich mein Herz ganz fest in Watte gepackt habe,
und nur einen Augenblick mal unbeaufsichtigt gelassen habe,
wird es schon wieder zum Spielball...
Ich bin so blöd.
Allein gelassen mit den Gedanken,
mit den Gefühlen.
Habe nicht einmal die Kraft, die Scherben wieder zusammenzufügen.
Am Besten, ich lasse mein Herz gleich als Scherbenhaufen liegen...
dann laufe ich nicht immer wieder von Neuem Gefahr,
mich selbst zu verraten... NichtstunHeute mal keine Musik im Ohr, während ich durch die Stadt laufe. Lauschen. Hören. Stadtgeräusche. Fremdartiger Genuss.
Kurz die Freude, sich der Familie mal komplett entzogen zu haben.
Langsam wird es dunkel. Die Stadt verschwindet im flackerndem Licht. Ein Stern.
Ein Zug an der Zigarette, kurze Freude und leichtes Fernweh. Der Blick schweifft in die Ferne, dann in die beleuchteten Fenster. So viele glückliche Gesichter dahinter, so viele Tragödien, so viel echte und erzwungene Harmonie. Verschiedene Emotionen. Dann nach Hause schlendern. Die Stille geniessen. Süßes Nichtstun am Abend.
Nun, ein freudiges Gefühl. Einen Atemzug lang auf der Kippe zwischen Kapitulation und Beharren...
Gedanken, die meinen persönlichen kleinen Kosmos bereichern.
Produktives Selbstmitleid. Hasserfüllte Blicke in den Spiegel.
So schwer, die Balance zwischen Kopf und Herz zu finden...
GespensterWie tief kann man in ein Gespräch gehen, und doch so vielen unausgesprochen lassen..?
Es ist nicht die Zeit, sich mit Gespenstern zu beschäftigen. Noch schweben sie schemenhaft durch die Unbeschwertheit. Nein, noch will ich mich Ihnen nicht stellen, sie noch nicht herausfordern.
Sobald Tag wird, verschwinden sie von allein. Doch.
Ja. Sie kehren wieder. Nacht für Nacht.
Haben noch nicht losgelassen. Krallen sich am menschlichem fest. Kommen nicht zur Ruhe.
Aber vielleicht, bald, werden sie erlöst... Diashow" In Ihrem Herzen manifestiert sich immer das, was sie tief im Herzen wirklich glauben."
Eine Diashow aus Momenten, aus einzelnen Augenblicken; wie Bilder einer Reise, die man kurz betrachtet. Kleinigkeiten, Schönes und Hässliches entdeckt.
Bilder die man mag oder auch nicht; solche, die man wegklickt für das nächste Bild und schon wieder vergisst.
Melancholie schleicht sich ein.
Gespenster; wie auf Leinwand gebannte Gedanken, unausgesprochene Gefühle, Emotionen, Konflikte.
Wer bin ich?
Schweben.
Erkenne mich in dieser Geschichte wieder. Irgendwie. Ein bisschen.
Atemlosigkeit.
Zwischendurch will ich raus, auf und davon.
An irgendeiner Weggabelung steht eine Frau, die nicht weiter weiß.
Am Ende weiß sie, das sie sich für den falschen weg entschieden hat.
Es gibt kein zurück.
Einige Gesichter tauchen wieder auf. Wohlgefühl.
Die Bilder verschwimmen....
Monday BluesOkay.... es funktioniert nicht so wie gewünscht... Trotz aller guter Vorsätze ist es wieder da... das Gefühl der Einsamkeit. Kälte um mich herum. Besonders jetzt...
Bin heute durch die Stadt gelaufen... überall fängt schon die Weihnachtsstimmung an... die Menschen hetzen durch die Geschäfte, als ob hl. Abend direkt morgen wäre... man kann direkt in ihren Gesichtern lesen, wenn sie vor den prall gefüllten Regalen die einzelnen Produkte begutachten...Wird es ihr/ ihm gefallen?
Ich wünsche mir nicht viel. Ich will einfach nur jemanden, der mich in den Arm nimmt. Ich will dieses bestimmte Gefühl. Ich will, das das alles, was ich mir in den letzten Monaten erträumt habe, wahr wird....
Ich bin in letzter Zeit emotional so aufgewühlt, das es weh tut. Ich vergraule liebe Mensche aus meinem Umfeld. Ich funktioniere nur noch wie ein Roboter, der brav seine Programme durchführt und zum Schluss in die Ecke gestellt wird, abgeschalten.
Egal, wo ich hingehe, was ich tue...ich habe immer die Hoffnung im Herzen, ihn durch irgendeinen Zufall zu treffen. Doch das Schicksal schlägt mir immer wieder die Tür vor der Nase zu...
Ist das nicht absurd, sich so merkwürdig zu fühlen, diese seltsamen Gedanken an jemanden richten, den man im Grunde gar nicht kennt?
INTERESSANTESET EHE- REKORDEDie längste Ehe Ein Gebet für die Gestressten!
Herr gib mir die Kraft,
Dinge zu akzeptieren, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht akzeptieren kann
und einen Weg, die Körper derer verschwinden zu lassen,
die ich heute umbringen musste, weil sie mich nervten.
Herr hilf mir aufzupassen,
auf wessen Füße ich heute trete,
da sie eventuell zu dem Hintern gehören könnten,
in den ich möglicherweise morgen reinkriechen muss.
Hilf mir, bei der Arbeit immer 100% zu geben...
12% am Montag
23% am Dienstag
40% am Mittwoch
20% am Donnerstag
5% am Freitag
Und wenn ich mal einen richtig schlechten Tag habe,
und es scheint, als wolle mich jeder anmachen,
dann hilf mir nicht zu vergessen,
dass es 42 Muskeln braucht, um ein verärgertes Gesicht zu machen,
jedoch nur ganze 4, um meinen Mittelfinger auszustrecken,
und ihnen zu sagen, wo sie ihn hinstecken können.
Amen Chinesisches Horoskop ZiegeDie sensible BescheidenheitDie Ziege im chinesischen Horoskop gehört zu den liebenswürdigsten Vertretern der Tierkreiszeichen. Und dass, obwohl ihr nichts in den Schoss fällt, und sie sich alles hart erarbeiten muss. Nicht weil sie langsamer oder nicht so klug wie ihre Kollegen wäre. Nein, unglücklicherweise fehlt der Ziege aufgrund ihrer Freundlichkeit ein entscheidender Charakterzug: Durchsetzungskraft. Diese Ellbogen-Mentalität ist ihr zutiefst zuwider und wenn sich alle raufen, tritt sie lieber einen Schritt zurück.
StärkenAnhänglich SchwächenGutgläubig PartnerhoroskopMit dem Hasen kann sich die Ziege ihren heilen Familientraum erfüllen. Beide haben auch ein gutes Händchen für Finanzen. Zweifel......sind Gelegenheiten, die an die Tür klopfen.
So so...
Ich triste gerade mein Hausfrauendasein und gerate immer mehr in einen Strudel aus Zweifeln.
Meine neue persönliche Strategie: So viele Informationen wie möglich sammeln...
Lese gerade das "Erfolgsbuch"... so, bin dann mal gespannt... positives Denken ist angesagt... nicht mehr so viel rumheulen, sondern Taten sprechen lassen!
Ab sofort wird eine neue Kategorie in meinem Blog aufgenommen: Dinge, für die ich mich interessiere! So, und das ist ziemlich viieelllllll...
Auf gehts! Drehbuch des LebensIch habe das Gefühl, als hätte ich in den letzten Jahren nach einem falschen Drehbuch gelebt. Ich erhielt Anweisungen, wie ich zu leben habe; lieb und freundlich sein... dann bekommt man auch was zurück... Regieanweisungen von Außerhalb...
Das ging lange gut. Doch langsam erweist sich das Dehbuch als nicht alltagstauglich.
Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken, heißt es. Ich habe mich im Denken festgerannt.
Ich könnte heute Nacht wiedermal Mengenrabatt bei Tempo bekommen.
Nicht nachdenken müssen, einfach sein.
Es ist schon wieder so weit. Im Laufe des Tages habe ich div. Gedanken auf ein Blatt Papier gekritzelt, um es später mal in ein Konsens zusammenzufügen. Aber dieses Vorhaben ist per se unmöglich umzusetzen. Es flattern schon wieder 1000 Gedanken auf einmal durchs Gehirn, verdichten sich zu einem Wirbel und zerren an meiner Konzentration.
Ich möchte mich mitteilen, ohne etwas zu sagen zu haben. Ich will bemitleidet werden, ohne das es etwas gäbe, wofür ich Mitleid bräuchte.
Je mehr ich mich meinem Gedankenstrudel hingeb, wird mir klar, das die Einsamkeit und das Desinteresse an meiner Person mal wieder siegen. Somit kann ich mein völlig oberflächliches Gelaber mit Ansatz von Tiefgründigkeit hiermit im Selbstgespräch weiterführen.
Ich starre in die Sterne, als ob sie eine Antwort auf all meine Fragen hätten.
Irgendwo hab ich gelesen: "Sie schreiben ständig selbst am Buch Ihres Lebens, denn das, was sie denken, wird zu ihrer Lebensqualität."
Autsch. Oder wie Emerson sagte: "Der Mensch ist, was er den ganzen Tag lang denkt."
Positiv denken...! What is love?An nichts anderes mehr denken können...?
Trotz Traurigkeit ein Fünkchen Hoffnung spüren...?
In einer aussichtslosen Lage ein Lichtblick entdecken...?
Ein Gedanke, der einem ein Lächeln auf´s Gesicht zaubert...?
Alle Warnungen in den Wind schiessen...?
Ständig ein Liedchen auf den Lippen haben...?
Wenn man das Beste aus sich selbst rauszuholen versucht...?
Wenn der Satz "Aus den Augen, aus dem Sinn" keine Bedeutung mehr hat...?
Ein Gefühl das sich im Herzen breitmacht...?
Wonnige Wärme in kalten Wintertagen...?
Verdammt...
ich liebe Dich!
KonzeptlosSie geht.
Läßt mich hier zurück.
Alleine.
Verlassen.
Die Zeit...
Ich sitze hier, zusammengekauert und Gedankenversunken.
Will mich bewegen - doch irgendetwas zieht mich wieder runter.
Belanglose Worte.
Hektik - trotz Ruhe.
Lärm - trotz Stille.
Kummer - trotz vermeintlichem Glück.
Einsamkeit - trotz ewiger Freundesliste.
Gegensätze - trotz Wunsch nach Konstantem. LarifariSitze da und lasse meinen Geist von unheimlich schönen Gospelsongs berieseln. Hab schon quasi einen Vogel gezeigt bekommen, der von einem Gesichtsausdruck verfolgt wurde der da aussagte: Wie kann man nur! Bin ´eh gerade auf Sinsuche, meine esotherische Wanderung erwacht wieder genauso wie ein wenig meine Religiösität und damit die Hoffnung und der Glaube, dass ich nicht alleine in der Welt stehe. Das es da noch eine Kraft hinter mir gibt, die mich trägt...
An Allerheiligen waren wir wie immer am Friedhof. Aus irgendwelchen Gründen fühle ich mich fast nirgends so ruhig, gelassen und gleichzeitig traurig und betrübt wie in diesem Grenzbereich zwischen Leben und Tod. Am liebsten würde ich jetzt aufspringen, zum Friedhof laufen, mich auf eine der Bänke niederlassen und meinen Gedanken freien Lauf lassen.
Manchmal glaube ich, die einen oder anderen halten mich für eine ganz schöne Idiotin. Mein Sprachvermögen trägt nicht unerheblich dazu bei, denn in mir kreisen regelmäßig so viele Gedanken, das ich nicht so schnell sprechen kann, wie ich denke; ich verhasple mich, rede dummes Zeug und im allgemeinen wirke ich eher dumm denn intelligent. Selbst das alles aufzuschreiben fällt mir schwer, denn ich kann mich selten lange bei einem einzigen Gedanken/ Thema aufhalten.
So viel dazu.
Was wollte ich gleich nochmal?
Ach, ich weiß auch nicht. Jeder Tag ist ein Kampf. Ich habe das Gefühl, ich müsste mich ständig für meine Gefühle, Hoffnungen und Sehnsüchte rechtfertigen. Als ob ich mich selbst dafür entschuldigen müsste, das ich hier sitze und diesen Unfug von mir gebe. Als würde ich etwas unrechtes tun.
Es ist gerade 12°° Mittags geworden, eigentlich habe ich noch so viel zu tun... doch ich schreibe. Weil ich genau weiß, ich schalte jetzt erstmal auf emotionslos, und erst Abends, wenn meine Aufgaben erledigt sind, dann die Einsamkeit und die Schreibwut zurückkehrt, doch die Woche ist der PC bis spät Nachts quasi ausgebucht. Dann sitzte ich trotz klirrender Kälte auf der Terasse und spinne mir wieder ein Netz von Hoffnungen. Älter und kein bisschen schlauer..Es geht mir, Alles in Allem, relativ schlecht momentan. Ich bin nur mal wieder zu feige/ stolz, meine Mitmenschen darüber zu informieren. Round X beim Friede- Freude- Eierkuchen- Spiel...
Ich sitze hier und puzzle mir irgendwelche Dinge zurecht. Doch es fehlen so einige Teile...
Bin gerade 28 geworden. Juhhuu!
Mein Birthday war... na ja... aber ich glaube, ich habe einfach nur wieder viel zu viel erwartet. In diesem Alter und unter diesen Umständen sieht die Definition "Party" schon etwas dunkler aus. War nur froh, das sich meine Freundin meiner erbarmt hat und mich zum "abtanzen" ins C4 begleitet hat... da war der Tag wenigstens nicht ganz so miserabel. Hab auch nen Mist gebaut... war beim Frisör... böser Fehler!
Ich seh so grauenhaft aus! Na, wenigstens bin ich an Halloween nicht aufgefallen... Na ja, im ersten Augenblick fand ich es nur halb so wild... aber dann hat sich der extrem entsetze Gesichtsausdruck meiner Freundin in meinem Hirn eingebrannt... Autsch! Nichts ist schlimmer als negative Kritik einer Freundin! Sie gab sich dann Mühe, ihr Entsetzen zu rechtfertigen, indem sie meinte, es sei einfach nur "gewöhnungsbedürftig", doch das Entsetzen prägte sich auch noch fest mit dem Satz:" Nein, nein, sieht gut aus. Hübsch. Macht dich älter aber hübsch..." AUTSCH! Na, wenigstens eine, die ehrlich war... (Memo an mich: in nächster Zeit nur mit Hut aus dem Haus gehen)Ich frage mich, was mich so antreibt, mein Leben hier so darzulegen.
Ich bin auf der Suche nach mir selbst. Ich glaube aber, es genügt nicht, die ganzen grauenhaften Geheimnisse, die in meinem Inneren schlummern, hier auf dem goldenem Teller zu servieren... Nachdem dies hier nur meine ganz persönliche Gedankenablage ist, kann ich mir auch offiziell eine Bestandsaufnahme meiner Misere erstellen.
...und weil´s grad so schön ist...... nochmal einen drauf! Tik Tak... wenn mich meinen Mitmenschen, die, die mich tagtäglich umgeben, so sehen würden... die würden mich nicht wiedererkennen... ja, ich bin ein exzellenter Schauspieler... *Trommelwirbel* Wow, bin ich gut... *Applaus* Stay happy, und du hast Eimer voll Freunde, show who you really are, dann sinds nur noch ne Hand voll, wenn überhaupt... *Verbeug* Dann lieber grinsen, nicht wahr?
![]() *Vorhang fällt* Das wars, dann sitze ich hier und grüble über den Grund meiner Existenz... Item Nr. IIIGott, ist das blödde, wie kann jemand, der nichts zu sagen hat, so viel posten? Ja, ich spreche von mir...
Meine Gedanken schlagen nur grad wieder Purzelbäume, bin total aufgedreht (zu viel Cola..
) und außerdem interessiert den Scheiß, den ich hier verzapf und in Zukunft auch fleißig beibehalten werde... nobody... Bin grad wieder auf Ego- Trip. Ich, mein, mir... Alles nur für mich! Ich tu das, weils mir Spaß macht... und weil ich es eh niemanden Recht machen kann... Was meiner Seele gut tut... ja, was ist des bloß... okay... Gedankenauflauf...äh, ich meine strudel... ich komme... mann - o - mann.... Okay, mein liebes nettes TAGEBUCH, heute war ein schöner Tag... den morgigen will ich nicht, kann ich ihn verschlafen? Liebes Tagebuch, bin wieder soweit... ich könnt mich schieflachen... und gleichzeitig mein Herz in Stücke reißen.... du weißt ja, wovon ich spreche, liebes Tagebuch... Kriege wieder die "keiner hat mich lieb - Phase".. aber hauptsache lächeln, immer schön lächeln und bloß niemanden an der Oberfläche kratzen lassen... ja ja, ich bin stark und tapfer... nur jetzt gerade nicht... aber, was solls... The Show must go on... Also... *smile* |
|||||
|
|